Chiropraktik

Viele Menschen leiden heute an hartnäckigen Rücken-, Nacken- und Gelenkschmerzen. Eine grosse Anzahl  von Patienten schlucken heute wegen quälenden Kopfschmerzen regelmäßig Medikamente oder akzeptieren chronische Verspannungen als unerwünschten Lebensbegleiter. Diese Beschwerden sind oft auf Fehlbelastungen der Wirbelsäule am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Haushalt und mangelnde Bewegung zurückzuführen.
Die Chiropraktik bietet bei einer Vielzahl von solchen häufigen gesundheitlichen Problemen eine sinnvolle und natürliche Alternative zur Schulmedizin.
 

Definition

Als Chiropraktik bezeichnet man die Diagnose und Behandlung von Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, primär durch Manipulation am Bewegungsapparat. Im Mittelpunkt stehen dabei das Becken und die Wirbelsäule. Erworbene Fehlstellungen und Blockaden werden oftmals, wie Beobachtungen zeigen, durch gezielte Handgriffe eines speziell ausgebildeten Therapeuten behoben.
 

Funktionsweise

Die Chiropraktik ist eine ganzheitliche natürliche Heilmethode, die die Gesundheit des Menschen fördertn wiederherstellen und unterstützen soll, indem sie Störungen im Nervensystem mit genau dosierten manuellen Impulsen (die Hand ist das wichtigste "Werkzeug" des Chiropraktors) auf die Wirbelsäule nicht selten beseitigt und so das Gleichgewicht der Energieströme wieder herstellt.

In der Wirbelsäule verläuft das Rückenmark, welches alle Organe über Nerven verbindet. Darum können Fehlstellungen einzelner Wirbelkörper zu Störungen in Organen führen.


Einsatzbereiche aus Sicht der Chiropraktik

Arbeitsweise 

Die meisten Menschen verlieren ihre Angst vor Chiropraktik, wenn der Therapeut sich Zeit nimmt, die anatomischen und physiologischen Zusammenhänge der Symptome und der Behandlung zu erläutern und dem Patienten erklärt wird, wie eine effektive und gefahrlose Behandlung in ihren Möglichkeiten und Grenzen gelingt. 

Behandlungshäufigkeit

Gefahren durch eine mehrmalige Behandlung sind nicht gegeben, denn durch chiropraktische Impulse werden Gelenke in ihre natürliche Position wieder zurückgebracht, nicht umgekehrt - dieser Zustand erzeugt ja die Störungen. 

Gelenkflächen "nutzen nicht ab" und Muskeln, Sehnen und Bänder überdehnen nicht (mehr). Eine dauerhafte Behandlung ist jedoch ohnehin eine Ausnahme - die meisten Fehlstellungen lassen sich durch ein- bis dreimalige Behandlungen korrigieren und bleiben stabil.

 

Die Chiropraktik ist eine Methode, die auch von Ärzten, dort eher manuelle Medizin genannt, ausgeübt wird. Sie wird, je nach Ausbildungsverfahren, von der evidenzbasierten Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, wenig bis gar nicht anerkannt, zumal auch die Studienlage zur Beweisführung der Wirkung relativ unzureichend ist und bestimmte Richtungen nicht den schulmedizinischen Vorstellungen von den Krankheitsbildern entsprechen. Fragen Sie mich gerne.