HorseAir - die mobile Salzkammer für Pferde am Niederrhein


Fragen und Antworten - F&A

Was wird für die HorseAir - die mobile Salzkammer vor Ort benötigt?

Sie benötigen eine 220V (normale) Steckdose. Wir liefern Ihnen das Verlängerungskabel mit an. Der Stromverbrauch liegt bei ca. 1 kWh pro Stunde.


Wo sollte die HorseAir - die mobile Salzkammer stehen?

Stellen Sie den Anhänger so ab, dass es genügend Platz zum Verladen gibt. Bitte bedenken Sie dabei, dass ein Umparken des Anhängers nach Inbetriebnahme nicht mehr möglich ist.


Wie ist der Ablauf der Vermietung?

Sie holen die HorseAir - die mobile Salzkammer für Pferde bei uns ab und installieren das Inhalationsgerät vor Ort selber. Dazu wird Ihnen bei Abholung alles genauestens erklärt und eine exakte Beschreibung liegt der mobilen Salzkammer bei, sodass Sie auch bei Ankunft im eigenen Stall noch mal alles nachlesen können.

Der Pferdeanhänger verfügt über 3 zusätzliche Stützen sowie ein Stützrad. Zusätzlich zum Stützrad müssen alle drei Stützen ausgefahren werden. Das Ziel ist, dass der Anhänger so fest wie möglich steht und auch bei scharrenden Pferden keine Bewegung zulässt.

Nach Abholung haben Sie in der Regel sieben Tage Zeit mit Ihrem und Fremdpferden zu inhalieren. Die mitgenommene Soleflüssigkeit reicht für 14 Behandlungen innerhalb von sieben Tagen aus. Wenn Sie zusätzliche Soleflüssigkeit brauchen, weil Sie mehr inhaliert haben oder sich Stallkollegen zusätzlich anschließen, dann können Sie diese jederzeit abholen kommen.

Nach der Beendigung der Mietzeit bringen sie die HorseAir - die mobile Salzkammer für Pferde zurück.


Wie viele Pferde können gleichzeitig inhalieren?

Es können maximal zwei Pferde gleichzeitig inhalieren. Natürlich können Sie auch nur ein Pferd auf den Anhänger stellen.

Zur Beschäftigung der Pferde können Sie gerne ein Heunetz im Anhänger aufhängen. Dies beeinträchtigt die Behandlung nicht.

Die Plane des Anhängers sollte bis auf einen kleinen Spalt heruntergelassen werden, damit die vernebelte Sole eingeatmet werden kann. Frische Luft wird zusätzlich durch den Generator neben dem salzhaltigen Nebel in den Anhänger geleitet. Der im Gerät verwendete Bakterienfilter reinigt die Luft und somit gelangt zu 99% antibakterielle Luft in den Anhänger. Daher ist die Ansteckungsgefahr von Bakterien o.ä. aus der Umgebungsluft sehr gering. Zudem wird die Sole aus sterilem Wasser hergestellt, welche keimfrei ist.



Die Inhalation - wie oft sollte mein Pferd inhalieren?

Pauschal kann man dazu keine Auskunft geben - jedes Pferd und jede Erkrankung ist individuell.

Erfahrungsgemäß haben sich folgende Behandlungskonzepte bewährt:

Akute Infekte und Erkrankungen

5 - 10 Inhalationen

Pferde, die bereits medikamentös eingestellt / versorgt werden

7 - 14 Inhalationen

Chronische Erkrankungen

14 - 21 Inhalationen

Pferde mit starker Erschöpfung, akuter Atemnot, evtl. Überlegung zur Euthanasie

21 - 35 Inhalationen

Prophylaxe und vorbeugend z.B. im Herbst oder Winter

3 - 7 Inhalationen

Die vorgeschlagenen Inhalationshäufigkeiten sind Erfahrungswerte und sind abhängig von der Intensität der Erkrankung sowie der Regulationsfähigkeit des Pferdes.



Wie lange hält das erzielte Ergebnis an?

Je nach Gesundheitszustand des Pferdes kann das erzielte Ergebnis nach einer ersten Behandlungswoche recht lange anhalten. Bei chronisch erkrankten Pferden, zur Prophylaxe oder gar bei großer Erschöpfung empfiehlt es sich, die Soleinhalationstherapie zu wiederholen.


Sollte ich mein Pferd nach der Inhalation bewegen?

Ja - auf jeden Fall. Damit die Pferdelunge gut belüftet wird, sollte das Pferd nach der Inhalation in einer staubfreien Umgebung bewegt werden. Bitte bedenken Sie, dass Schritt reiten keine ausreichende Förderung für die Lunge ist. Diese erreichen Sie durch das Bewegen des Pferdes im Trab und besonders im Galopp. Bedenken Sie bitte bei der Bewegung des Pferdes auch den Allgemein- und Trainingszustand Ihres Lieblings. Bauen Sie das Training vorsichtig auf! Dies sollten Sie mindestens vier- bis fünfmal pro Woche machen.

Anmerkung: Sollte Ihr Pferde nach der Inhalation unter Bewegung abhusten, so entfernen Sie bitte vorher das Reithalfter Ihrer Trense. Ansonsten kann das Pferd das Maul nicht weit genug öffnen um den gelösten Schleim heraus zu transportieren. Das Gebiss alleine ist auch häufig ein Hindernis für das Pferd. Beim longieren sollen Sie deshalb nicht mit einem eng verschnallten Kappzaum arbeiten.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob eine Zäumung eine Beengung für das Pferd ist, dann überlegen Sie, wie es ist, wenn Sie Hustenanfälle haben und man Ihnen mit dieser Zäumung das Öffnen des Mundes behindern würde! Dann werden Sie sicher die Lösung für sich und Ihr Pferd finden.


Verladeprobleme?

Bitte üben Sie mit Ihrem Pferd vor der Behandlung das Verladen. Es vermeidet unnötigen Stress für Sie und Ihr Pferd, wenn Sie dies vor Anmietung der Solekammer üben!


Wann darf nicht inhaliert werden?  Kontraindikationen?

  • Erkrankung an den Beinen des Pferdes (z.B. Sehnenschaden), die es nicht möglich machen, das Pferd im Trab oder Galopp bewegt wird, damit die Lunge gut durchlüftet und der Schleim abtransportiert wird.
  • Der Allgemeinzustand und die Atemfrequenz sollten stabil, ruhig und gleichmäßig sein. Stark erhöhte Atemfrequenzen im Ruhezustand sollten vorab vom behandelnden Tierarzt abgeklärt werden.
  • Ihr Pferd hat Herzprobleme, neigt zu Kreislaufbeschwerden o.ä.? Grundsätzlich sind dies keine Kontraindikationen. Sie sollten aber mit Ihrem behandelnden Tierarzt über die Inhalation in einer mobilen Salzkammer sprechen.
  • Negative Stellungnahme des behandelnden Tierarztes aus medizinischen Gründen
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Soleinhalation für Ihr Pferd gut ist,  fragen Sie bei Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker nach.